Ochsenkopf 2008 mit MoMo
MoMo ist bereits am Donnerstag bei schönstem Wetter angereist, ist abends die Strecke abgelaufen und hat einfach mal Streckenbilder gemacht.
Anreise für mich war am Freitag, den 15.08.08 bei strömendem Regen.
Nun ja, dachte ich mir:“ wie soll’s auch anders sein – auf den Rennen regnet’s, dann pisst es auch, wenn Du mal ein verlängertes WE in einem Park verbringst“.
Große Lust auf biken hatte ich nicht, habe gehofft dem MoMo geht’s genau so. Da habe ich falsch gedacht, rein ins Bullhead House und nach dem Kollegen gefragt sagte mir Peter, dass der MoMo schon auf der Strecke sei.
Hmm, OK dann geh ich mal rüber zum Lift und warte bis er vorbei kommt.
Hab mich dann vom MoMo überreden lassen doch zu fahren und letztendlich war es sau gut, wenn auch triefend naß.
Der Boden am Ochsenkopf bleibt fest, man braucht keine Matschreifen – am besten High Roller oder Minion, einigermaßen gehen auch abgezwickte Wet Scream oder Intense Reifen, welche der MoMo gefahren hat.
Der nächste Tag sollte besseres Wetter bringen, weswegen wir uns um 08:00 Uhr zum Frühstück treffen wollten – ich hab dann mal ne Stunde verschlafen.
Die Strecke trocknete verhältnismäßig schnell ab, das Einzige war die Pfützen leer zu fahren – haben wir auch gleich gemacht.
Der DH teilt sich meiner Meinung nach in zwei Teile auf, wobei die erste Hälfte steil, technisch und verblockt ist, der Rest besteht vorwiegend aus flacheren Tretpassagen mit Wurzeln, wobei man hier das Pushen nicht vergessen sollte.
Immer mal wieder sind North-Shore Elemente in die Strecke integriert, welche bei Nässe nicht unbedingt befahrbar sind, da kein Hasengitter verbaut ist.
Gegen Mittag kam noch der Detlef vorbei, eigentlich nur so um ein wenig zu quatschen – wir haben ihn dann kurzerhand als Fotografen verpflichtet.
Für uns war es Sektionstraining und er konnte Bilder schießen.
Alles in allem ein perfekter Tag, hätte sich der MoMo nicht abgeschossen, durch einen dummen Fahrfehler.
Danach sind wir runter, er hat sein Bike gerichtet und wir haben ihn bemuttert^^.
Abends hatten wir genügend Zeit um uns mit den Leuten vom Bullhead House zu unterhalten. Die Jungs sind echt cool drauf und machen einen guten Job, das Essen ist gut und es ist alles sehr familiär. Die Zimmer sind eher spartanisch eingerichtet, Toilette und Dusche auf dem Flur, teilweise gibt es aber auch Zimmer mit Dusche.
Das Haus ist direkt gegenüber vom Lift, so dass man nicht großartig herumfahren muss. Shop und Werkstatt ist auch vorhanden, siehe auch www.bullheadhouse.de.
Am nächstem Morgen trafen wir uns um 08:00 Uhr zum Frühstück, der MoMo hatte für sich entschieden nicht mehr zu fahren – die Sturtzverletzung ist doch erheblicher ausgefallen, als zunächst gedacht. Er hat sich also verabschiedet und ist nach Hause gefahren.
Ich war noch einen halben Tag auf der Strecke, der Boden war immer noch feucht und der Grip fantastisch – einfach Fahrspaß pur. Als Abschiedgeschenk habe ich noch einen kleinen Salto geschlagen und mal eben mein Hinterrad ausgespeicht.
Vielen Dank an Detlef Koch für die Fotos vom biken.
Ride on
Stieven Harmening
Mirko Oehme



Dienstag 19. August 2008 um 09:04
Nächstes mal bin ich dabei…
MfG
Iceman
Dienstag 19. August 2008 um 11:15
Hallo @LL
es war ein super schönes WE im Fichtelgebirge, die Strecke zählt für mich sowohl vom technischen und auch vom konditionellen zu den schwersten in Deutschland.
Der Lernfaktor auf dieser Strecke ist extrem hoch wie ich finde.
Urdownhill im wahrsten Sinne, HAMMER
Grüße MoMo
Dienstag 19. August 2008 um 21:59
Sieht sehr schön naturbelassen aus.
Gefällt mir sehr gut, muß dort auch irgendwann mal radeln.
Gruß
Rappi