Rittershausen IXS Cup 2007

Freitag, morgens 07:00 Uhr, Daniel und ich fahren los nach Rittershausen. In RHS haben wir uns ein Plätzchen auf dem Rittal Parkplatz gesichert, auf den Zeltplatz wollten wir nicht. Sind dann los zum Strecke ablaufen und Startnummer holen. Nu ja, alles ziemlich nass, wir sind nur bis zum Roadgap hoch gelaufen. Was mir allerdings zu denken gab, war dieses Matschloch bzw. Bachüberquerung und Sprungdingens. Muss sagen, dass mich diese Stelle echt angenervt hat – so ein Rotz – ich frage mich ob so etwas sein muss.

Beim Training am Freitag haben wir uns die Strecke ein bisschen eingeprägt, das Roadgap gemacht, sind das Steilstück runtergeeiert – Daniel ist über das Matschloch gesprungen – ich bin irgendwie durchgehoppelt. Hatte leider das Pech dort auf einen stehenden Fahrer zu treffen und habe mir beim anhalten und wegrutschen den hinteren Oberschenkel gezerrt. Also allerbeste Vorraussetzungen für Samstag ;-) .

IXS Cup Rittershausen 2007
Bild: Holger Burnikel

Samstag Training war für uns OK, jedoch sind wir am Roadgap immer wieder zu kurz gesprungen obwohl wir gefühlsmäßig schneller angefahren sind als gestern ?? Das Steilstück war für uns, wie für viele andere Fahrer nur mit viel Glück zu meistern. Zum Seeding Run wurde an dieser Stelle eine Umfahrung geöffnet, diese habe ich dann auch genutzt. Den Lauf konnten Daniel und ich sturzfrei in’s Ziel fahren, die Variante am Matschloch war für mich soweit auch in Ordnung und gut fahrbar. Daniel (Free Men) – Platz 22 – 03:08,36. Stieven (Free Masters) – Platz 7 – 03:13,75.

Am Sonntag erste Trainingsfahrt – soweit OK nur noch am Roadgap ein bisschen schneller, das Steilstück ist griffig und lässt sich gut fahren, das Matschloch fahre ich wie zuvor und überschlage mich derbe. Ich bekomme kaum Luft, die Schulter schmerzt, der kleine Finger tut weh, das der Daumen auch was hat merke ich erst später. Ich stehe neben der Strecke, von oben bis unten eingematscht und denke wozu muss dieser Scheiß sein. Endlich mal ein sonniges Wochenende und du siehst aus als fährst du ein Rennen im Regen – völlig sinnlos.

Sollte ich noch fahren können, dann springe ich den Dreck – komme was wolle. Im Ziel erst mal gecheckt ob alles noch soweit in Ordnung ist, dass man einen Bruch oder Bänderriss ausschließen kann. Gut soweit, runter zum Shuttle und noch mal hoch – fahren geht sogar recht schmerzfrei J, Roadgap ist OK, Steilstück auch, nach dem Drop komme ich prima raus und springe über den Morast – hey das ist ja gar nicht so wild. Der Plan für den Final Lauf steht fest. Beim Daniel klappt es heute an dieser Stelle irgendwie gar nicht – er muss immer voll durch den Schlamm.
IXS Cup 2007 Rittershausen
Bild: Andreas Hochgesand

Im Finale verhaspel ich mich vor dem kleinen Srung nach dem ersten Double und fahre irgendwie so einbeinig drüber – na ja, hat geklappt. Die Sektion mit den busstops fährt sich recht flüssig, die Anfahrt zum Roadgap ist irgendwie holpriger, egal, die Geschwindigkeit passt, denke ich, bis zum Einschlag. Puuhh, gerade noch mal gut gegangen – so ein LAST Herb kann schon was ab J. Nur kommen jetzt zu allem anderen noch zwei blaue Innenschenkel dazu – gut, dass Garmisch erst Ende September ist.

Das Steilstück geht super, die Ausfahrt nach dem Drop ist irre schnell – leider so schnell, dass ich den Fuß nicht mehr auf’s Pedal bekomme und mal wieder durch die Matschpampe durchrolle. Am Ende hab ich Platz 10 – 03:11,27, der Daniel dafür eine super Zeit und immer noch Platz 22 – 02:59,04.

Stieven Harmening

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